Baubericht einer

P-51 Mustang

von Phönix - Models

von Manfred Bauer

Etwas historisches zur P-51 Mustang

Die P-51D Mustang war die vorherrschende Version im II. Weltkrieg der nordamerikanischen Luftfahrt. Insgesamt wurden 8.156 P-51 North American in Inglewood, Kalifornien, Dallas und Texas, und 200 von der Commonwealth Aircraft Corporation in Australien produziert. Es war ein einsitziges, einmotoriges Flugzeug, das zuerst für die Royal Air Force entworfen wurde. Der sichtbarste Unterschied zwischen den vorherigen P-51B und P-51C Mustangs war der abgeschnittene Rumpf hinten und die einteilige Pilotenkanzel.

Die P-51D ist im Original 9,82 m lang, bei einer Höhe von 4,07 m und einer Flügelspannweite von 11,28 m. Die Höhe beträgt 4,07 m. Das Flugzeug hat ein Leergewicht von 3,46 t und ein maximales Startgewicht von 5,48 t.

Der Rolls-Royce Merlin Motor gab es in zwei Varianten. Verbaut wurden entweder der V-1650-3 oder ein V-1650-7 Motor. Es handelte sich um flüssigkeitsgekühlte, aufgeladene V-12-Motoren mit einer Nennleistung auf Meereshöhe von 1.380 PS und einer Drehzahl von 3.000 U / min (V-1650-3) oder 1.490 PS und einer Drehzahl 3.000 U / min (V-1650-7). Dies waren Packards Versionen des Rolls-Royce Merlin 63 und 66. Die Motoren wurden mit einem vierblättrigen Hamilton Standard Hydromatic Propeller (Durchmesser 3,4 m) bei konstanter Geschwindigkeit und einer Getriebeuntersetzung von 0,479: 1 angetrieben.

Maße Original Modell
Spannweite: 11,28 m 1.570 mm
Länge: 9,82 m 1.356 mm
Höhe: 4,07 m  mm
Leergewicht: 3.460 kg 4.250g
Fluggewicht: 5.480 kg  
Dienstgipfelhöhe: 12.500 m  
Reichweite: 3.307 km mit Abwurftank  
Antrieb: 12-Zylinder-V-Motor mit 1.380 PS  Rimfire 80 / 500KV
  12-Zylinder-V-Motor mit 1.490 PS  
Höchstgeschwindigkeit: 703 km/h auf 7.620 m  
Reisegeschwindigkeit: 523 km/h auf 3.048 m  

Es war wieder soweit und ich habe mich nach langem hin und her für den weiteren Bau einer P-51 D entschlossen.               Nur sollte es diesmal keine Schaumwaffel werden. 

Die Randparameter für das Modell waren:

  • Holzmdodell (ARF)
  • Einziehfahrwerk
  • Landeklappen
  • Elektroantrieb
  • Abfluggewicht unter 5 kg

​Ich entschied mich für die P51-D Mustang im Maßstab 1:7 1/4 von Phönix Model. Das Modell kam bei mir optisch gut an und so habe ich das Modell bei dem Modellbaufachgeschäft meines Vertrauens, der Firma Modellbau Derkum in Köln bestellt. Der Vorteil ist, es werden alle benötigten Teile für das Modell mit aufgelistet und man hat dadurch schnell einen Überblick über die benötigten Teile und die Kosten. Desweiteren muss man auch nicht experimentieren, sondern die Komponenten wie Motor, Regler und Luftschrauben passen alle zusammen und bringen das Modell sicher in die Luft (ich kann das so schreiben, denn es ist nicht mein erstes Modell von der Firma Derkum). 

Die Ware kam wie immer gut verpackt und vollzählig an. Das einzigste was aufgefallen ist, das Fahrwerk entspricht nicht ganz den Tatsachen, sondern es war anstelle eines mechanischen Fahrwerks mit Fahrwerkservo ein besser und hochwertigeres pneumatisches Fahrwerk enthalten. Selbst Herr Linz von der Firma Derkum war über die Nachricht überrascht, denn auch er war der Meinung, dass es eine einfaches mechanische Fahrwerk sei. Mehr möchte ich zum Auspacken nicht schreiben, denn dafür gibt es Experten, die ganze Videos über das sogenannte "Unboxing " drehen und auf entsprechenden Kanälen veröffentlichen.

Begonnen habe ich gemäß der Anleitung mit den Flächen. Bei den Klappen und Querrudern wurden die Schaniere gesteckt mit Nadeln fixiert und anschließend mit dünnflüssigem Sekundenkleber verklebt.

Im nächsten Schritt wurden die mitgelieferten Servos auf neutral eingestellt, in den Montagewinkeln verbaut und als komplette Einheit letztendlich in den dafür vorgesehenen Aussparungen in den Flächen verschraubt. Die Querruderservos wurden mit 40cm und die Klappenservos mit 20cm Servoverlängerungskabel in die Flächen eingebaut. 

Im nächsten Arbeitsgang wurden die Fahrwerksschächte ausgeschnitten und die tiefegzogenen Fahrwerksschachte verklebt. Das beigelegte pneumatische Fahwerk wurde von mir nicht verbaut. Ich wollte zusätzlich zu den Servokabeln nicht noch pneumatische Leitungen stecken und dann beim Landen feststellen ups.... es ist ja keine Luft mehr im Tank. Ich entschied mich für das elektrische Fahrwerk von D-Power von der Firma Derkum. Die sind Baugleich mit den mitgelieferten pneumatischen Fahrwerksbeinen.

Download Bauanleitung

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